Schwerpunkte

Der viersemestrige Masterstudiengang MultiMediaArt zielt auf die Ausbildung fortgeschrittener gestalterischer Kompetenzen für Konzeption, Kreation und Management von Multimedia. Im Mittelpunkt des Studiums steht die Entwicklung und Umsetzung anspruchsvoller, medienübergreifender Projekte. Unter Berücksichtigung aktueller Medien- und Kunsttheorien werden gesellschaftliche Strömungen und Trends reflektiert, neue Inhalte und Lösungen entwickelt und in unterschiedlichsten Medienformaten kommuniziert. Der Studienablauf orientiert sich an den typischen Projektphasen – Ideenentwicklung, Konzept, Entwurf, Umsetzung und Veröffentlichung – und lässt gestalterische Persönlichkeiten reifen, die mit individueller Handschrift souverän, reflektiert und hoch professionell Medien gestalten. MultiMediaArt steht für die Vernetzung unterschiedlicher Disziplinen. Neben den gestalterischen Schwerpunkten Mediendesign, Computeranimation, Film oder Audio können sich die Studierenden auch für den Studienschwerpunkt Management & Producing entscheiden.

Till Fuhrmeister

Studiengangsleiter MultiMediaArt_Fachbereichsleiter Film

Das Film/Creative Department steht für nachhaltige und intelligente, visuelle Kommunikationskonzepte und deren Realisation. Jedes Kommunikationskonzept, jeder Film startet mit einer Idee. Vom Thema zur Aussage zum Konzept zur perfekten Umsetzung. Film bzw. Bewegtbild transportiert Emotionen und Informationen in spannenden Geschichten, die zuerst das Herz und dann den Verstand der Zuschauer erreichen. Studierende sollen ihre Umwelt reflektieren und daraus Konzepte erarbeiten, die etwas bewirken, ein Problem ansprechen, aufmerksam machen oder unbedingt erzählt werden müssen. Dazu benötigt es Neugier, Offenheit, Kreativität und einen kritischen Blick auf die Umwelt. Exzellente Technik sowie deren Handhabung, um die Konzeptionen und deren Realisationen in Form von Bewegtbild / Film oder Mischformen, wie Installationen / Performances einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, sind ebenfalls existentieller Teil des Studiums.

Projekte

Josef Schinwald

Fachbereichsleiter Computeranimation

Wir leben in einer Welt der demokratisierten Werkzeuge zur Mediengestaltung und Veröffentlichung, in der das eigene Publikum schnell in die Millionen gehen kann. Umso wichtiger ist es für Studierende und AbsolventInnen von MultiMediaArt nicht nur durch höchste gestalterische wie technische Qualität aus der Masse herauszustechen, sondern sich auch reflektiert und informiert in ihren Werken zu äußern. Wir verlangen von unseren Studierenden nicht nur Content, sondern Kontext herzustellen. Im Masterstudium ist dies, mehr noch als schon im Bachelor, oberste Prämisse.

Projekte

Viktoria Schneider-Kirjuchina

Fachbereichsleiterin Mediendesign

Zeitgeistig, aber nicht zukunftsorientiert zu sein, ist eine kurzsichtige Haltung im medialen Wandel. Mediale und formalästhetische Moden haben ein immer kürzeres Verfallsdatum. Die Kernkompetenz der Mediengestalter bleibt aber stets dieselbe: das Gespür für die Zielgruppe und die strategische kommunikative Handlung. Je mehr man darüber weiß, desto ungezügelter kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und sich in neuen Medien zu Hause fühlen. Um auch Jahre nach dem Studium anpassungsfähig zu bleiben, sollte man verstehen, was man tut!

Michael Großauer

Senior Lecturer Computeranimation

Der Fachbereich Computeranimation widmet sich der Erstellung digitaler Effekte und digitaler Elemente in Filmen und Computerspielen. Ergänzend zum Aufbau von Toolkompetenz in den diversen Animationsprogrammen, werden Zusatzkompetenzen wie Schauspiel für 3D Artist, grundlegende Fertigkeiten in traditioneller Animation und deren Theorie sowie zeichnerische Skills in der Concept Art gefördert. In der Arbeit an größeren Projekte wird sowohl das Teamwork innerhalb des Fachgebiets in Form von FullCG Animationsfilmen, als auch die Zusammenarbeit mit anderen Fachgebieten in Form von Visual Effects für Film und 3D Art für Videospiele, forciert. Die Ausbildung dieser Kompetenzen wird im Master noch deutlich erweitert und zur Perfektion geführt.

Projekte

Thomas Grundnigg

Fachbereichsleiter Management

Analysieren, wissen, überzeugen — das Studium in Salzburg punktet durch aktuelle Themensetzungen und hohe Anwendbarkeit. Sie lernen kreative Teams mit klaren Zielsetzungen und effektiver Zusammenarbeit durch komplexe Herausforderungen zu navigieren. Finden Sie heraus, wie Sie künstliche Intelligenz und Datenanalyse einsetzen, um kulturelle Verhaltensmuster zu nutzen und Überzeugungsnarrative zu gestalten.

Projekte

Martin Löcker

Fachbereichsleiter Audio

Die musikalisch-kompositorischen Ansprüche im multimedialen Spektrum befinden sich in ständiger Erweiterung. Wurden sie in den vergangenen Dekaden primär von der Komposition dominiert, gewinnt speziell im medialen Umfeld der akribische Umgang mit den Klangfarben an Dominanz. Diese Veränderung spiegelt sich im Spektrum der Arbeiten des Sound-Department von MultiMediaArt. Geht es um musikalische Gestaltung von Filmton, Foleys, Games, Moods oder Tracks, wird akribisch an den Texturen gearbeitet um ein spezifisches Gefühl für das jeweilige Medium bestmöglich zu transportieren. Im Master wird das audiovisuelle Spektrum zunehmend an künstlerischen Konzepten und Projekten orientiert und tritt somit oft als gestaltender Bestandteil von Performance, Objekt- oder Interaktionskunst und 3-Dimensionalität hervor.

Projekte

Dr. Michael Manfé

Fachbereichsleiter Theorie

Politisch sein, heißt Person sein und in einem besonderen Maße Person werden. Der Mensch als zoon politicon ist also das bescheidene Ziel des Fachbereichs Theorie. Ein vitales Interesse an politischen Personen bedeutet für Studierende nicht davor zurückschrecken, in die Welt der Reflexion einzutauchen. Gehaltvolle Methodologien (Hermeneutik, Akteur-Netzwerk-Theorie, Phänomenologie und Mediologie) werden im Feld der Kunst-, Kultur- und Medientheorie angewendet und vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung liefern sie wertvolle Beiträge für die studentische Sprachfindung. Die Opposition zwischen Theorie und Praxis ist obsolet, denn ohne Theorie keine Sprache und ohne Sprache, keine ästhetische Artikulationen. Die besten Diskurse bewegen sich souverän zwischen den Disziplinen und dabei spielt sowohl die Beweglichkeit als auch das, was dazwischen liegt, eine gleich bedeutende Rolle. Es ist an der Zeit, Lehren aus den vergangenen Jahrhunderten zu ziehen und es ist vor allem Zeit, vor deren Hintergrund eigene Positionen zu erarbeiten. Wir bestellen unermüdlich unterschiedliche wissenschaftliche Felder und wagen dabei beständig einen kritischen Blick, um etwas sehr Einfaches und dabei Elementares auszulösen: eine Schwankung des Wissens, denn das zeichnet Personen aus, wenn sie am Studiengang einen intensiven Rundgang durch die verschiedenen Disziplinen abgeschlossen haben.

Projekte

MultiMediaArt (BA/MA)

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